Was tun gegen Lampenfieber?

Ich bin auch dieses Jahr wieder mit der ebenso rühmlichen wie leidvollen Aufgabe betraut worden, bei unserem jährlichen Kundentag die Eröffnungsansprache zu halten. Ich muss ganz ehrlich sein, mit dieser Aufgabe quäle ich mich jedes Jahr aufs neue. Natürlich, in meiner Funktion steht es mir zu und ist es auch meine Aufgabe, diese Rede zu halten das ist einfach Teil des Jobs, um den will ich mich auch gar nicht drücken. Aber dieses Jahr bin ich wirklich am überlegen, ob ich mir professionelle Unterstützung dazu wohl, um meinen Vortrag ansprechender zu gestalten und mich auch selbst besser zu fühlen, wenn ich da vorne am Rednerpult stehe.

Bild: Jürg Stuker

Bild: Jürg Stuker

Gute Vorträge halten, das ist einfach Handwerk, das kann man lernen, sowie Standardtanz, Stricken oder Fliesen legen. Da gibt es einfach Regeln, die man beherrschen kann und die den Vortrag automatisch besser machen. Und dann kann man natürlich auch am persönlichen Auftreten arbeiten, es erfordert zu etwas Training, aber der Erfolg ist dann auch dauerhaft.

In einem Gründerporträt habe ich auch letztens von einem interessanten Konzept gelesen, wo ein Schauspieler seine Kenntnisse dazu einsetzt, solchen Leuten wie mir beizubringen, besser frei zu reden. Das klingt doch, als ob es das richtige für mich wäre – ein professionelles Training im öffentlichen Sprechen. Ob ich nun bei diesem jungen Mann oder bei einem anderen Trainer in die Schule gehe, das weiß ich noch nicht, aber die Richtung ist auf jeden Fall das, was ich brauche.

Öffentliche Auftritte waren noch nie mein Fall, ich hatte immer das Gefühl, hölzern und langweilig zu wirken – obwohl ich wusste, dass ich sachlich sehr gut bin. Na und wer weiß, wenn ich an der Vortragsseite arbeite – das inhaltliche war ja noch nie mein Problem – vielleicht kann ich dann irgendwann sogar mal ein paar externe Vorträge leisten.

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