Heimweh in der Fremde – und was ein bißchen Walkstoff dagegen tun kann

Egal wie glücklich ich hier in Greifswald bin, egal wie gut ich mich eingelebt habe, wie gut es im Job läuft und wie glücklich ich mit meinem Partner hier bin – manchmal packt mich doch das Heimweh nach dem Süden. Ausgelöst wird das meistens durch total banale Anlässe, einen Artikel den ich irgendwo höre oder ein Sprachfetzen im Dialekt, den ich in der Innenstadt aufschnappe und der einfach total heimisch klingt. Letztens habe ich online dann einen Bericht über das Jubiläum vom Musikverein Zimmern in Rangendingen gelesen – das war ja unser Nachbarort, mein Bruder war auch im Musikverein ich bin eigentlich nur wegen grober Unmusikalität nie Mitglied geworden. Da hat mir schon so ein bisschen im Herzen gezogen, das sag ich euch. Und da habe ich irgendwie überlegt, wie ich mir so ein Stück Heimat je nach oben an die Ostsee holen kann. So ein Dirndl, wie die Damen dort auf dem Bild tragen, hatte ich früher ja auch einmal, das habe ich zu Volksfesten in der Region auch durchaus einmal getragen. Hier oben geht das aber gar nicht, da käme ich mir wie verkleidet vor, darauf habe ich keine Lust, ich bin ja keine Attraktion, die angestarrt werden soll – und das würde ich bestimmt, wenn ich hier mit einem Bündel durch die Straßen der alten Hansestadt gehen würde. Na, aber es muss er nicht Prominenter nur sein. Der Gedanke kam mir gerade letztens, als mit dem Fahrrad auf dem Heimweg war und ein älteres Touristenpaar überholt. Die beiden standen offensichtlich aus Bayern und waren sehr schick gekleidet. Sicher, dem Dasein als Urlauber angemessen, aber was mich besonders fasziniert hat, war die Jacke des Herrn. Das war so eine Art „angetrachtelter“ Blazer – also nicht direkt Tracht, aber mit Trachtenelementen.

Bild: Adam Lederer

Bild: Adam Lederer

Ein anstrengendes Trainings-Wochenende mit dem Verein

Ach, jetzt freu ich mich richtig über meinen Sofa-Platz! Nach zweieinhalb Tagen intensiven Trainings – natürlich nicht am Stück, pausiert und gewellnesst haben wir natürlich auch, das muss ja sein! – bin ich wirklich gut durch, auf eine angenehme Weise knülle und knochenmüde. Das mag ich, solche intensiven Wochenenden, wo man seinen Körper mal so richtig an die Grenzen bringen kann – und danach Entspannung pur! Da freu ich mich um so mehr, daß ich heut Home Office Tag habe und ganz entspannt am Rechner sitz, in meiner schlabbrigen Jogginghose und Kuschelshirt, statt in Bluse und Nadelstreifen. Arbeiten tu ich so sehr effektiv – und die Pausen zuhause zu verbringen hat schon was, so schön ist keine Teeküche! Und natürlich heute morgen der eingesparte Pendel-Streß, das war purer Luxus! Bin dann gleich aus der Dusche (wo’s für die müden Muskeln noch mal extra Wunderlotion gab!) an den Rechner, hab die Mails jetzt abgearbeitet und gönn mir jetzt die erste Kaffee & Blog-Pause. So sieht Work-Life-Balance für mich aus!

 

Wo Sport & Kunst aufeinander treffen

 

Apropos Badminton – ich wollt mir jetzt auch endlich mal ein schönes Sport-Shirt mit Siebdruck gestalten, ich steh da total drauf, mit der Technik kann man so prima Designs machen… Natürlich soll auf meinem Badminton-Shirt auch etwas thematisch passendes sein, minimalistisch und elegant, aber mit sportlichem Thema. Wie findet ihr beispielsweise das Bild hier – so ein Birdie als Zeichnung in Schwarz-Weiß, wie mit Bleistift oder Feder? Ich find’s toll – mal sehen, wie das technisch umsetzbar ist, müsste meines Erachtens nach aber gehen! Werde da gleich mal bei uns in der Straße fragen, da haben wir so einen T-Shirt-Laden! Das wird natürlich aus Baumwolle sein, aber das mag ich ohnehin lieber für die Aufwärm- und Cooldown-Sessions als diese Funktionsmaterialien – die sind fürs Spielen unübertroffen, aber so vom Wohlfühl-Faktor bin ich altmodischer Baumwollfan! Na, ich bin gespannt, ob meine Idee funktioniert!

Und so albern es vielleicht klingen mag – mich motivieren solche modischen Spielereien! Beispielsweise hat mich auch letztens, als ich mir nach monatelangem Liebäugeln mit lauter coolen Badmintontaschen dann endlich auch mal eine geleistet hat, es immer einen richtigen Motivationsschub gegeben, wenn ich die fürs Training gepackt habe. Schöne neue Tasche, gutes Gefühl, Lust auf Sport…

badmintonball

bild: guccio@文房具社

 

Pläne für heut abend

 

Ja, und nachdem ich bei dem Laden war, werde ich auf dem Rückweg noch im Supermarkt vorbei gehen und etwas einkaufen fürs Abendessen. Da koch ich mir ein bißchen Pasta mit Hühnchen, ganz leicht, ganz fix, ganz einfach – Alltagsessen eben. Und dann mach ich mir einen schönen Fernseh-Abend, hab noch eine Aufzeichnung von ein paar spannenden Turnieren zu gucken! In der Badminton-Bundesliga ging es ja letztens auch wieder hoch her! Besonders interessant fand ich das Match Michels-Goliszewski, über das auch die WAZ Online in aller Ausführlichkeit berichtet hat. Es ist ja immer eine interessante Situation, wenn sich Doppelpartnerinnen als Gegnerinnen gegenüber stehen. Man kennt sich so gut, hat gelernt, die jeweiligen Schwächen und Stärken des anderen zu antizipieren, auszugleichen, abzufangen – und auf einmal wendet man dieses Wissen, und versucht, jede bekannte Schwäche maximal auszuspielen!

Girl´s Day

Seit ca. zehn Jahren gibt es den Girl´s Day. An diesem Tag soll Mädchen ein Einblick in typisch männliche Berufe geben, wie z.B. Biologen, Mechaniker oder auch Straßen- und Tiefbauarbeiter. Mittlerweile wurde als Gegenstück der Boy´s Day entwickelt, hier soll dementsprechend Jungen ein Einblick in typisch weibliche Berufe gegeben werden, beispielsweise einer Erzieherin, Bürokauffrau oder Kauffrau im Einzelhandel.

Aber zurück zum Girl´s Day. Früher gingen viele Mädchen mit ihren Vätern an die Arbeit, mittlerweile bieten Firmen oder auch Universitäten Projekte für diesen Tag an.

Maria aus der siebten Klasse war mit ein paar Freudinnen mit ihrem Nachbarn auf dem Bau. Zu Beginn bekamen sie alle einen gelben Helm zum Schutz für Ihren Kopf. Dann fuhren sie mithilfe einer Arbeitsbühne in den zweiten Stock des Rohbaus und stiefelten von einem Raum in den nächsten. Der Architekt war heute anwesend und wollte den Baufortschritt kontrollieren. Bewundernd liefen die Mädchen hinterher und versuchten sich alles zu merken. Der Architekt erklärte detailliert auf welche Dinge es bei dem Bau eines Hauses ankam. Er zeigte den Schülerinnen Baumängel und zeigte ihnen anhand der Pläne wie die nächsten Schritte aussehen werden. Dann ging es sanft mit der Arbeitsbühne wieder auf den Boden zurück. Nun sollten die Mädchen einmal den Bauarbeitern zur Hand gehen, schnell waren sie außer Puste und es wurde ihnen klar, dass das kein einfacher Job war. Irgendwoher mussten ja die gut gebauten Männer aus der Coca Cola-Werbung kommen.

Zum Schluss durfte Maria noch einmal mit der Arbeitsbühne bis nach ganz oben fahren. Der Bauleiter zeigte die Sehenswürdigkeiten der Stadt und Maria wäre am Liebsten den ganzen Tag dort oben geblieben.

Völlig erledigt von dem ereignisreichen Tag fiel Maria am Abend ins Bett, vielleicht würde sie sich den Beruf als Architektin oder Ingenieurin doch noch mal genau anschauen und später auf dem Bau arbeiten.

arbeitsbühne lkw

Was wäre Bayern ohne die Mädeln im Dirndl?

Als ich heute Morgen am Frühstückstisch auf meinem schicken neuen Tablet durch die Nachrichten-Seiten der großen Zeitungen surfte, habe ich mich sehr gefreut: Ich bin ja großer Biathlon-Fan und habe seit mehreren Jahren mit großer Aufmerksamkeit die Karriere von Magdalena Neuner mitverfolgt. Dass sie nun eine sportliche Pause eingelegt hat, um gemeinsam mit ihrem Partner ein Kind zu bekommen, das habe ich ihr wirklich gegönnt – da muss man ja einfach Prioritäten setzen, Sport ist ja schließlich nicht alles im Leben. Und ja, wir Frauen sind es eben, die die Kinder bekommen, auch wenn dies natürlich einen herben Einschnitt in die Karriere, insbesondere natürlich vor allem im Sport bedeutet. Und heute las ich eben auf den Internet-Seiten der Morgenpost, dass die Magdalena nun geheiratet hat. Das Bild, welches die Redaktion zur Illustration ausgewählt hatte, war wirklich wunderschön: sie hochschwanger, im Dirndl, er im zünftigen Trachtenlook, beide offensichtlich verliebt und mit einem strahlenden Blick in die Kamera.

bild: raging wire

Ach, so ein Dirndl steht doch einfach jeder Frau und macht sie gleich noch einmal so schön, wie sie ohnehin schon ist. Das Foto hat mich dann gleich auch noch daran erinnert, dass ich ja dieses Jahr endlich wieder einmal aufs Oktoberfest fahre – die letzten Jahre hat es ja aufgrund beruflicher Termine leider nicht geklappt. Und nachdem ich jetzt auch wieder einen Festvertrag habe und damit das notwendige halt, möchte ich mir natürlich auch endlich einmal ein neues Dirndl zulegen – das alte ist ja wirklich schon abgetragen, das habe ich schon seit Studententagen. Habe dann gleich mal auf dem Tablet geschaut, was es so gibt.

 

 

Endlich ein toller neuer Schläger – da kann mein Spielpartner einpacken!

Na, wie findet ihr den Wilson-Schläger auf dem Bild? Die Experten unter euch wissen ja sicher ganz genau, was das für einer ist – und wie gut der ist! Das Foto ist zwar nicht von mir, das habe ich im Internet gefunden, aber genau so einen Schläger habe ich mir jetzt zugelegt, hab ich beim Fachhändler im Internet bestellt. Ich finde ja schon, dass man – wenn man auch nur mit einigermaßen sportlichem Anspruch spielt – seine Badmintonschläger unbedingt im Fachhandel kaufen sollte. Ansonsten hat das wirklich was von Federball. Ich habe meinen neuen Schläger schon einmal in der Garage angespielt und bin ganz begeistert vom Handling – da kann sich mein Spielpartner ja schon einmal auf was gefasst machen!

bild: Christian Jobst, Flickr

Und ja, Stichwort „sportlich“ – mir ist es letztens schon wieder passiert, dass ich auf einer Familienfeier erklären musste, dass Badminton tatsächlich ein ernstzunehmender Sport ist und mit dem Federball-Spiel, was Kinder barfuß auf Sommerwiesen spielen, nur marginal zu tun hat. Ungefähr so wie Marathon-Laufen mit Freizeit-Joggen! Aber ja, der Haupt-Zuschauersport in Deutschland ist eben der Fußball, danach vielleicht noch Hockey, Handball und Volleyball und das war’s. Badminton hat einfach viel zu wenig Publicity!

 

Na, aber da arbeiten wir ja dran. Zumindest hier in der Region machen will ja richtig gute Öffentlichkeitsarbeit mit dem SV Bergfried. Und obwohl wir ein Mehrsparten-Verein sind – Badminton liegt ja schließlich nicht jedem – haben wir doch eigentlich ein ganz gutes Image, finde ich. Da gibt es – neben den oben zitierten Unwissenden – immer wieder auch Leute, die mich gezielt ansprechen, weil sie überlegen, ob Badminton im Verein nicht das richtige wäre, sich in Bewegung zu bringen und etwas Turnierspannung zu erleben.

 

Und wir machen natürlich intensive Nachwuchsförderung, das ist einfach wichtig für die Zukunft unseres Vereins wie auch des Sports insgesamt. Talente müssen eben entdeckt werden – nicht nur im Fußball, sondern auch im Badminton! Bei mir im Verein war letztens ja auch das sogenannte „Talentnest“. Die Veranstaltung an sich ist auch wirklich gut: Ich war ja anfangs sehr skeptisch, ob man bei Erstklässlern ohne Spielerfahrung wirklich sehen könnte, ob aus denen gute Badminton-Spieler werden oder nicht. Wenn man den Sport aber analysiert und herunter bricht, was man als erfolgreicher Spieler braucht, bekommt man schon einen ganz guten Katalog von Eigenschaften, auf die man die Kids dann testen kann. Ganz spielerisch natürlich, wir machen hier ja schließlich keinen Hochleistungssport und gerade den kleinen Knirpsen muss es vor allem ja auch Spaß machen, sonst sind sie schon nach dem zweiten Training wieder weg. Ich habe letztens jedenfalls einmal beim Training der im letzten Jahr gecasteten Jungs zugeschaut und war schon beeindruckt, wie viel die mittlerweile drauf haben. Ich selbst hätte nicht die Geduld, mit denen zu trainieren – ich halte mich da lieber an die Teenager. Das Erfolgserlebnis, wenn dann einer von denen ein erfolgreiches Turnier spielt – das ist einfach toll!

Kreuzworträtsel – einer der beliebtesten Zeitvertreibe in Deutschland

Jeder, der sich schon einmal an einem Zeitungskiosk umgeschaut hat, weiß, wie groß die Rätsel-Leidenschaft der Deutschen ist: Die Zahl der Hefte ist groß, man hat die Auswahl zwischen verschiedensten Niveaus und Rätselarten, von klassischen Kreuzworträtsel über Kreuzgitter, Schwedenrätsel, Silbenrätsel bis hin zu Bilderrätseln. Ob auch die immer beliebter werdenden Sudokus dazu zu zählen sind, ist umstritten, doch letztlich zählt nur eines: der Spaß am Rätseln!

Wenn man Kreuzworträtsel-Fans einmal fragt, wann ihre Rätsel-Leidenschaft begonnen hat, erhält man sehr unterschiedliche Antworten: Die einen sind schon als Kind dafür begeistert worden – vielleicht erinnern ja auch Sie sich an das hier abgebildete Kreuzworträtsel-Spiel? Dieses unterhaltsame und pädagogisch wertvolle Spiel bot einen kindgerechten Einstieg in die Rätsel-Welt und begeisterte durch seine schier unendlichen, immer wieder neuen Möglichkeiten. Andere Rätsel-Fans sind erst später auf den Geschmack gekommen: durch das gemeinsam gelöste Sonntagsrätsel mit den Mitbewohnern, die Rätsel-Leidenschaft des Partners oder auch erst im hohen Altern durch einen Rätsel-Marathon im Seniorenheim.

bild: flickr, judith

Allen gemeinsam ist, dass sie Rätsel nicht nur als angenehmen Zeitvertreib sehen, sondern auch als praktische Möglichkeit, sich geistig fit zu halten, das eigene Wissen zu testen und zu erweitern. Hilfreich dabei sind spezielle Kreuzwort-Lexikas, die es sowohl in klassischer gebundener Form als auch im Internet gibt. Hier kann man nach Synonymen, bekannten Buchstaben und vielen anderen Suchkriterien dem im Kreuzworträtsel noch fehlenden Begriff auf die Schliche kommen!

Ein sehr schöner Artikel in der Mitteldeutschen Zeitung beleuchtete letztens auch die Besonderheit der Kreuzworträtsel-Fans in Sachsen-Anhalt: Diese sind nämlich nicht nur in Bezug auf Fragen zur Landespolitik gewieft, sondern stehen auch besonders früh auf! Wie der Artikel berichtete, wurde die erste Antwort auf das große MZ-Rätsel zu wahrhaft früher Stunde eingesandt: Nämlich um 5:32 Uhr, also um eine Uhrzeit, zu der sich viele Berliner sicherlich noch einmal im Bett umdrehten, anstatt waagerecht und senkrecht Lösungsworte einzutragen!

 

Der richtige Partner aus dem Internet!

Den richtigen Partner zu finden ist nicht immer einfach. Das muss auch „der Bachelor“ Paul Janke feststellen. Dabei ist der 33 Jährige durchaus attraktiv und begehrenswert. Er sieht gut aus, hat Humor und ist gut situiert. Er selber ist der Meinung, das es an seinem schlechten Zeitmanagement liegt, denn schließlich ist er seid seiner erfolgreichen TV Show permanent unterwegs. Wie dem auch sei, so wie dem Herrn Jankegeht es aktuell vielen Singles. Die ständige Reisebereitschaft, Flexibilität und Ortsungebundenheit, die von vielen Arbeitgebern gefordert wird, erschweren die Partnersuche ungemein. Kein Wunder also das Partnervermittlungen und Singlebörsen derzeit eine Hochkonjunktur erleben. Vermittlungsagenturen, beispielsweise für polnische Frauen, stehen exemplarisch für diesen neuen Trend. Die Vorteile dieser neuartigen Erscheinung liegen auf der Hand. Eine Partnersuche ist direkt von zu Hause am PC oder Notebook möglich. Auch auf Reisen kann man durchaus den Kontakt zu seiner Liebsten aufrecht erhalten. Viele Mobile Apps wurden mittlerweile entwickelt, die eine schnelle und unkomplizierte Handhabung, auch vom Smartphone aus, ermöglichen. Die meisten Plattformen bieten außerdem wissenschaftlich fundierte Persönlichkeitstests an, der ihnen Partner vorschlägt, welche tatsächlich zu einem passen. Außerdem ist die Partnersuche nicht regional beschränkt sondern auch international möglich. Es gibt sogar gefilterte Suchen nach Haarfarbe, Alter, Charakter, Größe, Kinder, Kinderwunsch, Hobbys und Interessen. Der Nachteil dieser Onlinebörsen ist die chemische Komponente, denn schließlich ist diese für eine stabile und ausdauernde Beziehung ausschlaggebend. Nur wer sich wirklich riechen kann bleibt länger zusammen. Natürlich sind die Onlinedienste kostenpflichtig, wobei die Suche ohne Partnervermittlungen auch Geld kostet. Die meisten Erfahrungen sind jedoch positiv, zumal viele Datingseiten schon mehrfach ausgezeichnet wurden. Das zeugt von Qualität und einer hohen Kundenfreundlichkeit. Ich war anfangs auch sehr skeptisch, aber ich kenne einige Leute, die über Kontaktanzeigen den jetzigen Partner kennengelernt haben. Sicherlich gibt es auch einige schwarze Schafe unter den Usern, aber die gibt es ja schließlich in allen Lebensbereichen.

Bild Sascha Kohlmann Flickr

 

Oh Schreck, mein Büroschwarm ist ein Autonarr!

Oh Mann, vielleicht war das doch keine so gute Idee, einfach die Initiative zu ergreifen und den netten neuen Kollegen nicht nur nett anzulächeln, sondern einfach mal zu fragen, ob wir gemeinsam Mittagessen gehen wollen. Zuerst war ich noch ganz stolz auf mich, er wirkte nämlich äußerst angetan von meiner Idee und sagte sofort ja. Inklusive des netten Kompliments, wie sehr er sich freue, dass ich ihn einfach angesprochen hätte und wie schön das sei, in der ersten Woche am neuen Arbeitsplatz gleich eine so nette Lady kennen zu lernen. Das kann doch super charmant. Leider haben wir es gesamte Mittagessen dann damit verbracht, über die chinesische Autoindustrie zu sprechen. Genauer gesagt: ER sprach während des gesamten Essens über chinesische Autobauer, die auf der Expo vorgestellten chinesischen Modelle etc bla bla. Er hatte übrigens auch einen Artikel darüber gelesen, wie die Autos immer smarter werden – auch den hat er mir nicht nur im Detail referiert sondern auch nach der Mittagspause nochmal per E-Mail geschickt. Ich versuchte derweil höflich zuzuhören und dem Thema vielleicht doch etwas Interesse abzugewinnen, aber ich gebe ehrlich zu, das fiel mir schwer. Ich interessiere mich nun einmal wirklich nicht für Autos, schon gar nicht für chinesische. Irgend ein kleines „Frauen-Auto“ oder bei Bedarf einen Kombi mit schön großem Kofferraum, idealerweise in einer auffälligen Farbe, die ich auf dem Parkplatz gut wieder finde. Ich glaube, das wird nichts mit uns beiden – meine Kollegin versuchte mich zwar zu trösten, dass er vielleicht einfach nur nervös war und deshalb soviel über Autos geredet hätte – aber ich befürchte, ich bin an einen richtigen Auto-Narr geraten. Das wird nix!

quelle: flickr, vm2827

quelle: flickr, vm2827

Ein wunderschöner Winterurlaub in Hölterhof mit unseren Enkeln

Ja, ist das obige Foto nicht wunderschön? Das ist der Ort, den meine Enkel wohl unangefochten zum absoluten Highlight des Urlaubs gekürt hätten: der Spielplatz, der Abenteuerspielplatz, die Burg! Mit Schnee sah die gleich noch viel romantischer aus, obwohl dadurch natürlich auch das Holz nass und rutschig war und die Eltern wirklich ein genaues Auge drauf halten mussten, dass keiner der Zwillinge worunter fällt, abrutscht oder unfreiwillig runterschliddert. Aber wie die beiden da in ihren Schneeanzügen herumgeturnt sind, das kann man sich kaum vorstellen. Das ist der leider so, dass wir durch den Umzug nach Spanien und die Flugangst meiner Schwägerin die beiden kleinen Racker wirklich selten sehen. Wir können ja schließlich auch nicht alle paar Monate nach Deutschland fliegen, so sehen wir sie ein- oder zweimal im Jahr. Das ist mir eigentlich zu wenig, aber was soll man machen. Wie telefonieren oft über Skype, da kann man ja auch das Video einschalten und so sehen wir sie wenigstens regelmäßig auf dem Bildschirm, aber das ist ja nicht dasselbe wie im realen Leben. Der ungeheure Entwicklungsschub, den die beiden in den letzten acht Monaten vollzogen haben, der ist einfach unglaublich – bislang waren Spielplätze für sie kein Thema, da wurde maximal ein bisschen im Sand gespielt aber jetzt ist die Burg einfach das größte.

flickr: Fuffel14

flickr: Fuffel14

Mir ist aufgefallen, dass diese Holzburg irgendwie ein neuer Standard für Spielplätze sein muss. In den Aachener Nachrichten habe ich auch einen Artikel gelesen, da wurde berichtet, dass der Frankenberger Park umgestaltet würde: „Helles Holz und moderne Spielgeräte“. Das scheint in eine ähnliche Richtung zu gehen.

Warm eingepackt in den Winterwald

So, nachdem ich sowohl Weihnachten wir auch Silvester durchgearbeitet habe, freue ich mich nun endlich auf meinem lang verdienten Winterurlaub. In die Alpen geht’s, da liegt wenigstens auch ordentlich Schnee, ich freue ich mich schon auf lange Spaziergänge im verschneiten Winterwald. Winterwandern ist wirklich mein liebstes Hobby, wenn man ordentlich eingepackt ist, kann einem die Kälte nichts tun und die Landschaft ist einfach wunderschön – die Stille, das Weiß… wie im Märchen!

Meine alte Outdoor-Hose ist ja schon derart durch gescheuert, dass ich dringend mal Ersatz brauche. Ich bin auch gar nicht so sehr auf die Marken festgelegt, ich schau vor allem immer nach der Qualität und nach der Farbe, da bin ich schon ein bisschen eitel, das gebe ich offen zu.

Mein Liebster ist derweil beschäftigt, seine Läufer-Ausrüstung schneefest zumachen. Hier bei uns liegt ja auch keine einzige Flocke, aber dort in den Alpen wird sicher auch auf den Laufstrecken ordentlich Schnee sein und er will ja schließlich sein Sportpensum nicht einschlafen lassen, nur weil Urlaub ist. Wir machen auch zusammen Touren, das ist ja nicht so, als ob wir jeden Tag getrennt los ziehen würden, aber wenn es Sport geht, da haben wir einfach unterschiedliche Geschwindigkeiten. Ich bin eben der Wanderer, er ist der Jogger, da hat eben jeder seine Gangart. Ich hab beim googeln auch schon einen schönen Artikel gefunden, den ich im schicken will, der geht es genau darum – Joggen im Winter. Er ist zwar niemand, der damit jetzt seinen allerneuesten Neujahrs-Vorsatz umsetzen will, sondern schon ein erfahrener Läufer, aber bei winterlichen Temperaturen sind ein paar Extratipps immer gut.

quelle: malin0627, flickr

quelle: malin0627, flickr