Warum der Motorroller eine lohnende Alternative ist

Ein Auto ist mehr als ein Fortbewegungsmittel, es ist Freiheit, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Leider ist es auch Kraftstoffverbrauch, Parkplatzsuche und vor allem Teuer.

Motorroller

Motorräder sind dazu eine lohnende Alternative, da sie weniger Kraftstoffe verbrauchen, man sie auf kleinen Parkflächen und in Gärten abstellen kann oder teilweise auch das Abstellen vor Häusern und auf Fußwegen geduldet werden kann. Außerdem sind die Anschaffungskosten der meisten Maschinen gut zu vertreten. Doch haben leider auch die Motorräder ihre Nachteile. Unter anderem, dass sie selten gut vor Wind schützen und häufig auch durch ihre sportliche Optimierung noch viel mehr Potential in der Kraftstoffverbrauchsoptimierung haben. Auch das Transportieren von mittleren Einkäufen, größeren Arbeitsunterlagen, zusätzlicher Kleidung oder anderen Dingen, die man im normalen Alltag häufig braucht gestaltetet sich auf einem Motorrad zumeist schwierig bis wirklich unmöglich. Allerdings gibt es da eine weitere Alternative, die einen guten Kompromiss bietet und gerade im Stadtverkehr oft die vorteilhafteste Variante eines Fortbewegungsmittel darstellt. Ein Motorroller ist nämlich meistens gar nicht so teuer. Das zweirädrige Kraftfahrzeug, welches man häufig in großen und verkehrsreichen Städten, bei spontanen und selbstständigen Jugendlichen oder als sparsames Zweitfahrzeug in Familien antrifft, vereint viele wünschenswerte Vorteile, die wir bei anderen Fahrzeugen oft suchen. Zum Beispiel ist es im Vergleich zu Motorrädern mehr in Richtung Nutzfahrzeug als in Richtung Spaßfahrzeug konzipiert. Dass bedeutet, dass bei dem Entwickeln eines Motorroller mehr Wert auf einen geringen Kraftstoffverbrauch oder dem praktischen Nutzen im alltäglichen Leben gelegt wird, als auf übertriebene Leistungswerte oder eine sportliche Gestaltung. Dazu bieten die sparsamen Kraftfahrzeuge mehr Platz für Taschen und Gepäck, sodass man auch bei Einkäufen oder bei Tagesausflügen selten auf Bus und Bahn oder andere Nahverkehrsunternehmen angewiesen ist. Obwohl der Schutz vor Umweltfaktoren, wie Regen oder Wind natürlich nicht der gleiche wie in einem gewöhnlichen Automobil ist, ist eine Fahrt auf einem Motorroller bei schlechtem Wetter um einiges komfortabler, als auf einem Motorrad, da man durch eine häufig größere Windschutzscheibe und durch vor Wind geschützte Beine weniger von der Umwelt beeinflusst wird. Auch das auf- und absteigen auf ein Motorroller gestaltet sich dank komfortablen Sitz wesentlich einfacher als auf ein Motorrad. Insgesamt stellt man deshalb fest, dass die kleinen wendigen Stadtflitzer auf vielerlei Arten den Alltag erleichtern

Obstpresse Power Juicer – Schöne Presse für kleinen Preis!!

Die Obstpresse „Power Juicer“ von milumi.de eignet sich sehr gut für jeden, der einen selbstgepressten Saft trinken möchte.

Schon beim Auspacken fällt einem das schöne Design der Saftpresse auf. Sie besteht aus hochwertig aussehendem Kunststoff und hat vorne eine glänzende Aluminiumblende. Der Deckel ist durchsichtig und lässt sich abnehmen, was das Befüllen des Power Juicers vereinfacht. Außerdem kann somit die Maschine ganz einfach gereinigt werden. Der Tank für den gepressten Saft wird von der rechten Seite der Saftpresse befüllt und lässt sich abnehmen.

Bei anderen Obstpressen kam es immer wieder vor, dass der Einfüllschacht relativ klein war, sodass man die Früchte, bevor man sie in die Presse legen konnte, zunächst klein schneiden musste. Bei dem Power Juicer ist der Einfüllschacht sehr groß, sodass man die Früchte auch im Ganzen einfüllen und pressen kann. Bei Früchten mit einem Kerngehäuse, wie zum Beispiel Äpfel und Birnen, sollte man dieses jedoch zunächst entfernen, ist allerdings nicht unbedingt notwendig.

Der Motor lässt sich in zwei unterschiedlichen Geschwindigkeitsstufen über einen Schalter, der an der Vorderseite der Obstpresse auf dem Aluminiumblech angebracht ist, regulieren. Mit seinen 400W hat der Power Juicer auch kein Problem mehrere Früchte auf einmal oder auch große beziehungsweise festere Früchte zu verarbeiten.

Auch größere Mengen sind für diese Obstpresse kein Problem, denn der Tank hat ein Fassungsvermögen von 1,2 Litern, sodass auch jemand, der Spaß am Saftpressen gefunden hat, sich vollkommen austoben kann.

power juicer saftpresse

Das Auffangsieb ist aus Edelstahl, wodurch es recht robust wirkt.

Die Reinigung ist wie bereits oben beschrieben durch den abnehmbaren Deckel und den Tank sehr einfach. Wer aber trotzdem mal eine etwas gründlichere Reinigung durchführen möchte, kann zum Beispiel den Tank oder auch das Auffangsieb getrost in die Spülmaschine stellen, denn alle Teile des Power Juicers sind spülmaschinenfest.

Wozu braucht man eigentlich… Verkehrsrecht?

In diesem Teil unserer Reihe “Wozu braucht man eigentlich… ?” widmen wir uns dem Thema Verkehrsrecht. Dieses Rechtsgebiet wird vielleicht oftmals unterschätzt. Selbst wann man kein Auto besitzt, nimmt man aktiv am Straßenverkehr teil. Denn um sich von A nach B zu bewegen, kreuzt man Straßen, läuft an Straßen entlang, fährt mit dem Fahrrad oder lässt sich mit dem Bus ein Stück bringen. Die Kinder lernen bereits in der Grundschule wann sie und vor allem wie sie eine Straße überqueren dürfen. “Bei Grün darfst du gehn, bei rot musst du stehn”, ist einer der Leitsätze die ein Leben lang gelten. Wenn man diese Regeln nicht beachtet, kann es schnell zu einem Unfall kommen und dann regelt das Verkehrsrecht wer Schuld hat und wie hoch die Strafe werden kann.

Verkehrsrecht ist zwar sicherlich nicht einfacher als ein anderes Rechtsgebiet, aber durch die vielen Schilder auf den Straßen, ist doch schon einiges geregelt. Das man kein Stopp-Schild überfahren darf ist eindeutig. Tut man es dann doch und es entsteht daraufhin ein Unfall, ist leicht zu ermitteln, wer sich hier nicht an die Regeln gehalten hat und deshalb Schuld an dem Unfall ist. Ebenso bekannt ist, dass derjenige der einem “hinten drauf fährt” stets schuldig ist. Unklarer sind Fälle beim Ein -und Ausparken. Hier wurde jedoch erst jüngst wieder klargestellt, dass derjenige auf den Verkehr zu achten hat, der ausparkt. Einfach blind aus der Parklücke düsen kann also auch schnell zum Verhängnis werden.

Verkehrsrecht

Verkehrsrecht

Radfahrer müssen sich genau wie Autofahrer an die Verkehrsregeln halten. Nimmt ein Radfahrer einem Autofahrer die Vorfahrt ist das zwar ärgerlich, der Autofahrer ist aber immer angehalten, auf Radfahrer und Fußgänger Rücksicht zu nehmen und rechtzeitig zu bremsen. Hier kommt es oft zu Missverständnissen, da es immer wieder Radfahrer gibt, die fahren wie es ihnen gefällt. Das gleich gilt für Fußgänger, auch hier liegt es am Autofahrer stets wachsam zu sein. Wer beim Thema Verkehrsrecht fachlichen Beistand benötigt, ist bei der Anwaltskanzlei Rohrmann-Revilla bestens aufgehoben.

Ein Kaminofen als Heizungsersatz?

Kann ein Kaminofen eine konventionelle Heizung ersetzen? Das geht generell schon. Es ist dann nur wichtig darauf zu achten auch einen Ofen zu nutzen der genügend Heizleistung bietet. Auch eine Wärmeführung durch sämtliche Räume muss natürlich gewährleistet werden und wenn man nur die Türen offen lässt. Selbstverständlich ist es auch möglich den Kaminofen über einen Wasserkreislauf an bestehende Heizkörper anzuschließen. Dies kommt einer konventionellen Heizung dann schon sehr nahe. Auf ähnliche Weise arbeiten auch Holzvergaser Kessel, Pellet Öfen und Festbrennstoff Kessel. Ein großes Wohnzimmer kann man jedoch problemlos auch mit einem Kaminofen heizen. Zusätzlich zur Wärme, ist auch das flackern des Feuers im Kamin eine sehr angenehme Sache. Vielen Räumen, besonders rustikalen Wohnzimmern verleiht ein prasselnder Kamin zudem auch eine besondere Gemütlichkeit. Sehr empfehlenswert ist es jedoch nicht auf eine konventionelle Heizungsanlage zu verzichten. Damit kann man problemlos alle Zimmer mit Kompaktheizkörpern heizen. Für die Gemütlichkeit und zum Zuheizen ist aber ein Kaminofen sehr empfehlenswert. Gerade in größeren Wohnräumen kann mit einem solchen Kamin an sehr kalten Tagen geheizt werden. Die Heizkörper können dann in diesen Räumen ausgedreht bleiben.

Kaminofen als vollwertiger Ersatz für eine konventionelle Heizungsanlage?

Kaminofen als vollwertiger Ersatz für eine konventionelle Heizungsanlage?

Möchte man jedoch komplett auf eine konventionelle Öl oder Gasheizung verzichten und komplett auf Holz als Brennstoff umsteigen, so sollte man sich vorher gründlich informieren. Als Substitut für eine Ölheizung dient beispielsweise ein Holzvergaser Kessel. Dieser wird mit Holz befeuert, welcher Kohlendioxid Neutral verbrannt wird. Der Vorteil zum Kaminofen liegt darin, das man diese Art der Heizungsanlage problemlos mit normalen Heizkörpern bzw. einem Warmwasserkreislauf kombinieren kann. Die Wärme gelangt so in alle Räume, nicht bloß in jenen, wo der Kamin steht. Er steht also somit einer normalen Gas- oder Öl Heizung in nichts nach.

Familientreffen mit Photo-Session

Wenn man als Familie quer durch die ganze Republik verstreut ist – meine Mutter in Hamburg, mein Bruder nähe Frankfurt und ich in Schwerin, dann ist es natürlich immer ein besonderes Ereignis, wenn wir uns sehen. Und mir ist aufgefallen: Wir haben ja gar keine schönen Familienphotos mehr aus den letzten drei, vier Jahren. Na klar, so normale Schnappschüsse schon: Alltagsphotos, wo meist einer fehlt, aber manchmal auch wir drei drauf sind, oft als Selfie, ein paarmal mit Selbstauslöser oder einem netten Spaziergänger, der uns photographierte – aber keine wirklich guten Bilder. Das habe ich mir vorgenommen, für unser nächstes Treffen: Eine Session mit Photograph!

 

Meine Bildidee – cool mit Sonnenbrille

Ich möchte dabei zum einen einfach mal ein ganz traditionelles, schönes Bild von uns dreien machen und dann dazu noch ein paar amüsante Posen. Sehr inspiriert hat mich eine Aufnahme, die ich im Internet gefunden hab – eine Nahaufnahme des Gesichts und das Spiegelbild in den Gläsern der Sonnenbrille dann in Farbe. Wenn ich beispielsweise unserer Mutter meine coole Rayban Pilotenbrille aufsetze und wir zwei Söhne uns dann in den Gläsern spiegeln. Oder wie wir alle mit coolen Sonnenbrillen versetzt aufgereiht vorm Brandenburger Tor stehen. Stimmt, das hatte ich ja noch gar nicht erwähnt – die Session findet in Berlin statt!

Sonnenbrille Bild: Flickr/Chris

Sonnenbrille
Bild: Flickr/Chris

 

Anlass: 42 Kilometer!

Der Anlass dafür ist der Berlin-Marathon, den mein Bruder mitläuft. Er hat sich gestern ordentlich amüsiert, als unsere Mutter ihm fürsorglich diese überaus wichtige Checkliste für Marathon-Läufer zusandte – es ist ja nicht so, als würde er zum ersten Mal in Laufschuhen stecken! Aber es ist halt eine lieb gemeinte Geste und dass sie extra nach Berlin anreist, um ihn am Ziel zu begrüßen, freut ihn natürlich auch. Und ja, er hat sowohl Uhr als auch Stirnband, Sonnenbrille und alle weiteren aufgezählten Ausrüstungsgegenstände dabei – da braucht Mutti sich keine Sorgen zu machen. Die Photo-Session machen wir dann besser am Vortag, damit er noch fit aussieht!

Man muss dem Chef die Weiterbildung halt gut verkaufen…

Tja, was soll ich sagen: Die ganzen Nein-Sager und Pessimisten haben Unrecht behalten, man kann unseren Chef nämlich sehr wohl überzeugen, einem nicht nur den gesetzlich verbrieften Bildungsurlaub zu geben, sondern die Fortbildung auch zu finanzieren! Man muss sich natürlich schon ordentlich ins Zeug legen und nicht nach dem ersten „naja, ich weiß ja nicht, ob das momentan auf unserer prioritätenliste so weit oben steht“ aufgeben! Ich jedenfalls hab’s geschafft und darf jetzt endlich mal die dringend nötige Fortbildung in Sachen Daten-Management machen – weil, so hab ich’s ja auch dem Chef erklärt, je größer die Firma wird und je mehr Aufgaben er mir überträgt, desto mehr muss ich auch wissen, was ich tue! Und gerade beim Datenmanagement sollte man ja nicht schlampen.

 

Bild: delbz

Bild: delbz

Rückenwind von externen Consultants

Der hat dann natürlich nicht zwischen Hantel-Bank und Dusche mal fix beraten, aber so ganz allgemein das Gespräch über die rapiden Entwicklungen im IT-Bereich und die Wichtigkeit einer angepassten Infrastruktur scheinen da doch irgendwie intern was angestoßen zu haben. Sonst hätte er mir gegenüber dieses Gespräch auch wohl kaum erwähnt – na, mir soll’s recht sein!

 

 

 

Heimische Vorbereitungen…

Na, aber bevor ich in drei Wochen auf Schulung fahr, muss ich das natürlich noch zuhause vorbereiten. Das grundsätzliche Okay meiner Partnerin hab ich ja, aber ich will natürlich meine Pflichten nicht einfach so mit dem Argument „tja, dann bin ich mal weg“ ablegen. Da setzen wir uns am besten heut abend gleich mal zusammen und schauen mit den Kalendern, was ggf. vorgezogen werden kann und wo sie ihren „kinderfreien Luxustag“, der damit wegfällt, ausgleichen kann.

Stets der Arbeit hinterher

Der Arbeitsmarkt war in Timos Heimatstadt erschöpft, jedenfalls was Juristenstellen anging. Er konnte zwar der dritte Handlanger eines Anwalts werden aber mehr war im Moment nicht drin. Lange hatten er und Jasmin darüber diskutiert, welche Möglichkeiten in Zukunft bestünden einen vernünftigen Job zu ergattern. Im Prinzip blieb Timo nur übrig in die nächst größere Stadt zu gehen, auch wenn das für ihre Beziehung bedeuten würde, sich nur noch an den Wochenenden zu sehen. Geduldig wartete Timo die Stellenanzeigen in der örtlichen Tageszeitung ab und verfolgte akribisch die Entwicklung einiger renommierter Anwaltskanzleien. Eines Tages legte ihm Jasmin dann einen Ausdruck einer Stellenanzeige vor die Nase. Sie erklärte ihm, dass sie wusste, dass der Job nicht um die Ecke war, doch das Stellenprofil habe sich so interessant angehört. Die Stelle war an einer Universität ausgeschrieben, sie suchte einen juristischen Sachbearbeiter für studienbezogene Angelegenheiten. Unter anderem befasste sich die Stelle mit Studierenden die ihren Studienplatz einklagen aber auch mit der Erstellung und Überprüfung von Satzungen für neue Studiengänge. Jasmin hatte Recht, die Stelle hörte sich in der Tat interessant an. Deshalb zögerte Timo nicht lange und setzte sich an den Computer um seine Bewerbung abzuschicken nachdem er sich auf www.studienplatz-eilantrag.de ausgiebig informiert hatte.

Studienplatz einklagen

Drei Wochen später wartete Timo vor einem Büro in einem kargen Gang der Universität Bremen darauf, für sein Vorstellungsgespräch herein gebeten zu werden. Die Abteilungsleiterin bat in fünf Minuten später in ihr Büro. Zuerst sollte sich Timo vorstellen, anschließend erläuterte ihm die Abteilungsleiterin die Aufgaben der Stelle. Ein großer Bereich wurde durch Fälle in denen Studierende ihren Studienplatz einklagen abgedeckt, diese würden immer mehr, merkte die Abteilungsleiterin an. Aber auch einfache Einsprüche bei Exmatrikulationen oder abgelehnten Urlaubssemestern könnten auf dem Tisch landen. Den zweiten großen Anteil hatten die Satzungen, welche für neu einzurichtende Institute aber auch für bereits bestehende Studiengänge überprüft und bearbeitetet werden müssten. Die Abteilungsleiterin fragte Timo, ob er auch schon einmal vor Gericht gearbeitet hätte, dies könnte auf ihn zukommen bei den Fällen in denen es darum ging, einen Studienplatz einklagen zu wollen. Timo erzählte welche Fälle er bereits vor Gericht verhandelt hätte. Mit einem mulmigen Gefühl fuhr er nach Hause, seine Chancen konnte er überhaupt nicht einschätzen.
Völlig unerwartet rief in die Abteilungsleiterin zwei Wochen nach seinem Vorstellungsgespräch an und teilte ihm mit, dass er zum nächsten ersten an der Universität anfangen könne.

Kleine Jungs und große Autos – eine klassische Liebesgeschichte

 

 

Dass man kleine Jungs mit wenigen Dingen so sehr begeistern kann, wie mit großen Autos, ist ja ein alter Hut: Ich kenne kaum einen Jungen, der nicht dieses gewisse Blitzen in den Augen bekommt, wenn er ein besonders schönes Fahrzeug zu Gesicht bekommt – mit besonders großen Rädern, mit besonders lautem Motor, mit bunt bemalter Karosserie… Je ausgefallener, desto besser! Das mag vielleicht ein Klischee sein, aber ich finde, die realer Erfahrung zeigt, dass es zumindest in 99 % der Fälle zutrifft. Und natürlich, wenn sich ein kleiner Junge eben nicht für Autos interessiert sondern beispielsweise für Dinosaurier oder für Ponies oder wofür auch immer, dann sei ihm auch das gegönnt. Das ist ja schließlich keine Pflicht, da bin ich nicht so altmodisch, zu behaupten, dass sich jeder Junge für Autos interessieren müsste, um ein richtiger Junge zu sein!

 

Wie das zu meinen Grundschulzeiten war…

 

Als ich damals in die Grundschule ging, war das so, dass sich wirklich alle Jungs für Autos interessierten. Gesteigert wurde dies vielleicht dadurch, dass es längst nicht so selbstverständlich war wie heute, dass die Väter selbst ein Auto hatten. Nicht jeder meiner Mitschüler hatte also das Privileg, bei Papa auf dem Beifahrersitz mitfahren zu dürfen und am Wochenende vielleicht sogar bei kleineren Reparaturen mit unter die Motorhaube schauen zu dürfen. Mein Vater hatte sogar einen Dienstwagen, einen in schwarz und silber lackierten alten Mercedes mit schön geformter Karosserie – das war schon eine Attraktion! So habe ich dann auch meine besten Freunde, oder auch größere Jungs, mit denen ich gerne befreundet sein wollte, zu mir nachhause eingeladen, um uns unauffällig dazuzustellen, wenn mein Vater das Auto wusch – in der Hoffnung, dass er fragen würde, ob vielleicht einer von uns mal mit dem großen weichen Schwamm über die Felgen wischen wollte. Ein anderer Junge aus meiner Klasse erzählte, dass sein Opa auf dem Dorf wohnte und sogar einen eigenen Traktor hätte, aber das konnte er nie beweisen und so wurde er manchmal ausgelacht, weil er sich das angeblich nur ausgedacht hätte.

 

Der kleine Junge von damals ist erwachsen geworden

 

Ja, und heute bin ich nun der erwachsene Mann, der selbst ein Auto fahren kann kann, und mein kleiner Neffe ist in dem Alter, wo ich damals mit großen Augen und voller Begeisterung den tropfnassen Schwamm über die Felgen von Papas Mercedes wischen durfte. Ich selbst habe heute gar kein Auto, denn in der Großstadt lohnt sich das irgendwie nicht. Ich komme mit dem öffentlichen Nahverkehr oder mit dem Fahrrad über all viel schneller und bequemer hin und für die seltenen Momente, wo man mal ein Auto braucht, der leihe ich mir einfach eines. Mit der zunehmenden Ausbreitung der Carsharing-Modelle ist das ja nun wirklich kein Problem mehr, da bin ich auch sehr glücklich darüber. Und nur als Statussymbol ein Auto anzuschaffen, das ist mir mittlerweile zu blöd. Die Begeisterung für Autos ist mir dennoch geblieben, ich lese regelmäßig Auto-Magazine und fahre gelegentlich auch auf Events, um ihr mal ein paar besonders schöne Fahrzeuge anzuschauen. Und als mir meine Frau zum Hochzeitstag einmal einen Gutschein für einen Tag Porsche-Fahren schenkte, habe ich mich natürlich schon riesig gefreut. Aber ja, im Alltag, da brauch ich kein Auto.

 

Onkel, warum hast du denn eigentlich kein Auto?

 

Für meinen Neffen ist die Tatsache, dass sein Onkel kein Auto hat, ein steter Quell der Enttäuschung: Aber warum hast du denn kein Auto? Kaufst du dir bald ein Auto? Bringt der Weihnachtsmann vielleicht ein Auto? Solche und ähnliche Fragen fragen muss ich jedes Mal beantworten, wenn wir uns sehen. Womit ich meine Coolness in den Augen meines Neffen jedoch zurück gewinnen kann, das sind gemeinsame Ausflüge zu tollen Auto-Events. Das machte einen riesigen Spaß und das sind tolle Erinnerungen für uns beide! Zu deinem Geburtstag hatte ich ihm beispielsweise versprochen, dass wir gemeinsam auf eine Oldtimer-Auktion gehen. So richtig alte Autos, mit schön geschwungener Karosserie, viel Messing, Ledersitzen… Das war meine Idee!

 

Vorbereitungen für die Oldtimer-Show

 

Ja, auf diesen Ausflug habe ich den Kleinen auch ordentlich vorbereitet. Ich fand, das macht vielmehr Spaß, wenn er auch wirklich weiß, was das für tolle Autos sind, die wir uns dann gucken. Einfach nur gucken ist zwar auch schön, aber wenn man weiß, aus welchem Jahr das Auto kommt oder wie innovativ die Technik damals war, die darin eingesetzt wurde oder überhaupt wie selten das ist, das heute noch so gut erhaltene Modelle vorhanden sind, dann ist das Ergebnis doch gleich noch vielschichtiger. Und zudem lernt man dafür dann gleich auch etwas über die Geschichte – das eben früher vieles anders war, und beispielsweise auch die Autos anders aussahen. So haben wir uns also schon einmal getroffen, um gemeinsam ein Buch über Oldtimer anzuschauen. Das habe ich ihm dann auch ausgeliehen und wie erwartet hat er es tatsächlich sorgfältig durchgearbeitet – ich sage ja immer, man muss Kindern nur etwas zu lesen geben, was sie auch wirklich interessiert, dann schaffen sie es auch durch ein 120-Seiten-Buch mit komplizierten Fachbegriffen. Natürlich hat er nicht alle dieser Fachtermini verstanden, aber dafür bin ich ja da, das kann er mich ja dann fragen und ich erkläre es gerne.

Bild: holding graz

Bild: holding graz

Der lang ersehnte Ausflug mit meinem Patenkind

 

Witzigerweise stellte sich heraus, dass am selben Tag, wo die Oldtimer-Auktion stattfand, Freunde alter Fahrzeuge parallel auch ein kleines Rennen organisierten. Da ging’s gar nicht so sehr um sehr große Geschwindigkeiten, es ist ja schließlich kein Formel eins sondern eben eine Oldtimer-Wettfahrt. Das habe ich natürlich gleich in unseren Tagesplan mit aufgenommen: zuerst die Auktion, dann gemeinsames Mittagessen und dann das Rennen. Es hat ihm auch riesigen Spaß gemacht und ich habe geschätzt 5000 Fragen beantwortet. Und wie erwartet, konnte ich mal wieder mit den Sachen am meisten punkten, die mir am simpelsten schienen: So konnte ich beispielsweise seine Frage, wie denn die Startnummern auf die Frontscheiben der Oldtimer kämen, ganz einfach beantworten.

Das muss man erlebt haben – das Münchner Oktoberfest

Viele haben ja das Oktoberfest in München ohnehin auf der Liste der Reiseziele bzw. Erlebnisse, die sie unbedingt noch abhaken wollen. Ich habe bei dem Stichwort ehrlich gesagt bislang keinen besonderen Kitzel verspürt – die Aussicht auf größtenteils betrunkene Menschenhorden in stickigen Zelten schien mir wenig verlockend. Aber als ich dann meinen aktuellen Partner kennen lernte, der nun einmal aus einer alt eingesessenen Münchner Familie kommt, war mir klar, dass der Besuch der Wiesn früher oder später auf dem Programm stehen würde. Und richtig – das muss man mal erlebt haben, so sagten es mir alle, die ich in seiner Familie kennen lernte. Und dieses Jahr kam dann auch prompt die Einladung – Wiesn als Familienereignis, da konnte ich ja schlecht nein sagen.

 

Dirndl ist nicht gleich Dirndl – eine Lektion in Trachtenmode

 

Dass ich beim gemeinsamen Wiesn-Besuch nicht etwa in Jeans und T-Shirt oder im Sommerkleid erscheinen könnte, wurde mir auch – sanft aber unmissverständlich – nahe gelegt. Ich wollte letztlich auch nicht die einzige Dame sein, die unbe-dirndl-t erschien.

 

Es geht nichts über die Dirndl-Kompetenz der weiblichen Verwandtschaft!

 

So wandte ich mich letztlich mit einer Bitte um Beratung an die Münchner Damenrunde und rannte wirklich offene Türen ein. Gleich wurde ich zu einem Dirndl-Info-Abend im privaten Rahmen eingeladen. Ein wenig vorbereitet war ich ja schon: Der Blick der Abendzeitung auf die aktuellen Wiesn-Trends ist ja wie immer unbestechlich – Top oder Flop, hier wird mit strengem Urteil gerichtet. Und als wir dann gemeinsam mein erstes Dirndl aussuchten, war ich mir sicher: Bei mir wird das definitiv top!

Bild: heidiologies

Bild: heidiologies

Die schwierigsten Jahre als Eltern

Irgendwann kommt jedes Kind in die Pubertät. Es ist so sicher wie das Amen in der Kirche das jedes niedliche Mädchen und jeder braver Junge ungefähr zwischen dem zwölften und 17. Lebensjahr zu einer Rotzgöre oder einem Rotzlöffel mutiert. Wird aus einem Paar eine Familie denken die werdenden Eltern zu allererst an die anstrengenden Nächte in denen das Baby gefüttert werden möchte oder die ersten Zähnchen kommen. Vielleicht verschwendet man auch schon einmal einen Gedanken an die unzähligen Kinderkrankheiten die spätestens mit dem Eintritt in den Kindergarten über die lieben Kleinen herfallen. Doch bis zur Pubertät denkt man da noch nicht und das ist wahrscheinlich auch besser so, sonst überlegt man es sich vielleicht noch einmal anders mit der Fortpflanzung. Unsere Leserin Brigitte hat uns einen amüsanten Leserbrief über die Pubertät ihrer Tochter Janine zu kommen lassen, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.

linsenMeine Tochter Janine ist mittlerweile erwachsen und denkt selbst schon an die Gründung einer eigenen Familie. Oft muss ich noch schmunzeln über die Jahre ihrer Pubertät. Janina hatte schon als Baby dunkles Haar. Später wurde es etwas heller, doch von der Grundfarbe blieb es braun. Nun es aber zu ihrer Zeit total angesagt und hipp sich die Haare blond zu färben. Wochenlang lag sie mir damit in den Ohren. Ihr ganzes Zimmer war tapeziert mit blauäugigen Blondinen. Mein Mann und ich blieben ziemlich lange bei unserer ablehnenden Meinung, doch irgendwann hatten unseren Türen genug vom ständigen Zuknallen und so ließen wir uns dazu hinreißen ihr eine Blondierung der Haare zu erlauben. Als Janine vom Friseur zurück kam, erkannte ich mein eigenes Kind kaum. Als ich sie mir näher ansah, stellte ich fest das ihre Augen blau statt braun waren. Völlig außer mir, fragte ich was mit ihren Augen los sei. Janine erwiderte dass es sich um bunte Kontaktlinsen handelte. Sie habe sie von einer Freundin bekommen. Bunte Kontaktlinsen von so etwas hatte ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nie etwas gehört. Ich verlangte von ihr die Dinger sofort aus ihren Augen zu entfernen. Sie zog an mir vorbei und wieder wurde die Tür in Mitleidenschaft gezogen, das war wohl nichts mit unserer Rechnung. Zum Abendessen trug sie immer noch bunte Kontaktlinsen. Ich konnte ihr kaum in die Augen sehen, es war als säße ein völlig fremdes Mädchen an unserem Tisch. Als mein Mann sie das erste Mal sah, fragte er wo Janine sei und wer diese neue Freundin wäre. Ich klärte ihn auf und sah mich mit großen Augen an. Während es Abendessen sagten wir nicht viel. Janine verabschiedete sich direkt ins Bett, was ungewöhnlich für sie war. Normalerweise entbrannte ein Kampf um das Fernsehprogramm. Nach einer Stunde kam Janine die Treppe herunter, nun hatte sie puterrote Augen. Ich fragte im Scherz ob das auch wieder bunte Kontaktlinsen wären, sah aber gleich, dass die Augen rot vom Reiben und Weinen waren. Leise gestand Janine, dass sie die bunten Kontaktlinsen raus nehmen wollte, es aber nicht hinbekam und nun nicht weiter wusste. Ich nahm sie in den Arm und wir gingen gemeinsam nach oben. Da auch ich einmal jung gewesen war und viel ausprobiert habe, sehr zum Leidwesen meiner Eltern, hatte ich auch schon mal mit Kontaktlinsen hantiert. Im Nu hatte ich die Kontaktlinsen entfernt. Janine sah mich reumütig an und erklärte, dass sie doch lieber sie selbst sein wollte und dass sie nie wieder Haare färben wollte oder bunte Kontaktlinsen tragen wollte.