Archiv für den Monat: November 2018

Dessous sind immer in Mode

Der Begriff Dessous hat seinen Ursprung aus dem französischen und bedeutet erst mal schlicht und ergreifend „drunter“. In der deutschen Sprache sind Dessous eher als Reizwäsche bekannt, die den Geschlechtspartner sexuell erregen sollen. Diese anreizende Funktion wird mit speziellen Schnitten, Mustern und Spitzen provoziert. Dabei ist festzustellen, dass die Auswahl für Frauen erheblich größer ist als für Männer.

 

Funktion

Erotische Anreize für den Geschlechtspartner zu geben ist allerdings nur das Eine.

Im Alltag erfüllen sie unter anderem die Funktion von einfacher Unterwäsche. Meist sind sie in einem Dessous Set als Slip und BH zu bekommen. Selbstverständlich lässt sich ein Dessous Set von Sweetlines auch mit Nylons und High Heels ergänzen. In der Kombination mit Bodystocking und Heels lassen sie sich auch hervorragend in den Büro Alltag integrieren oder stellen eine interessante Ergänzung der gewählten Oberbekleidung bei festlichen Veranstaltungen dar. Bodystocking in Form eines Korsetts kann auch dazu beitragen, dass die Körperform etwas korrigiert wird. So lässt sich das Korsett im Bereich der Taille beispielsweise so zuschnüren, dass der Bau einfach weggezaubert wird, die Taille eine sehr erotische Form annimmt und die Oberweite sehr schön zur Geltung gebracht wird. Für die Zeit des Stillens werden auch spezielle Still-BHs angeboten, die ihre erotischen Reize nicht verloren haben. Nicht zuletzt sollte auch erwähnt werden, dass Dessous auch als Nachtwäsche angeboten werden.

 

Verwendete Stoffe und Pflege

Damit der Tragekomfort nicht zu kurz kommt und die Alltagstauglichkeit auch gewährleistet bleibt werden sehr angenehme Stoffe wie Baumwolle, Satin oder elastischen Fasern verwendet. Diese Stoffe lassen sich ganz einfach in der handelsüblichen Waschmaschine zwischen 30 und 60 Grad reinigen.

 

Geschichtliches

Der geschichtliche Ursprung ist sicher nicht exakt zu rekonstruieren, dennoch ist bekannt, dass diese bis weit vor dem Mittelalter reicht. Im späten 19. Jahrhundert konnte sich dann auch die industrielle Massenproduktion für Wäsche durchsetzen, was für einen großen Durchbruch gesorgt hat. In Deutschland kam diese Art der Mode erst im Laufe der 60er Jahre in Gang. Zwar sind viele deutsch amerikanische Filmproduktionen bekannt, die schon in den 20er Jahren viel Unterwäsche zeigten, der Mainstream wurde aber erst wesentlich später erreicht.

Preisgestaltung

Bei der Preisgestaltung ist fast wie überall in der Mode. Es gibt Tangas, Strümpfe und BHs auf dem Wühltisch für unter 5 €. Nach oben sind keine Grenzen gesetzt. Wer etwas auf sich hält und über das nötige Kleingeld verfügt kann Slips für weit über 200 € erwerben. Für die etablierten Modelabels bietet sich hier ein großes Spektrum. Wichtig ist auf jeden Fall der Wohlfühlfaktor und speziell bei Mode hat ohnehin jeder seine favorisierte Marke.